ZüKL-Server

Das ZüKL betreut eigene Server, über die verschiedene Dienste für die Mitglieder angeboten werden. Unten finden Sie eine Liste. Für Fragen aller Art wenden Sie sich bitte an die Administratorin Alexandra Bünzli.

Grundlagen

  • Filesharing: Grundsätzlich ist es Aufgabe der Institute, Speicherplatz bereitzustellen. Es gibt jedoch auch noch andere Möglichkeiten:
    • Für kleinere Projekte, die über Institutsgrenzen hinweg zusammen arbeiten, empfiehlt sich die Arbeitsgruppen-Funktion der Lernplattform OLAT.
    • Für UZH-Mitarbeiter gibt es die Möglichkeit, Dateien über IBM Connections auszutauschen. Es können auch Communities (Gruppen) erstellt werden, um Dateien mit einer ganzen Gruppe zu teilen oder ein Wiki oder einen Blog für eine Forschungsgruppe zu führen (UZH intern; keine Studierenden, Ausnahmen evtl. auf Anfrage).
    • Für den kurzfristigen Datenaustausch - auch mit Nicht-Universitätsmitgliedern - kann der dropfiles-Dienst der Informatikdienste benutzt werden.
    • Als Schweizer Dropbox-Alternative bietet sich SwitchDrive an. Die Daten liegen in der Schweiz und unterliegen Schweizer Recht. Universitätsangehörige haben bereits Zugang mit ihrem AAI-Konto.
    • Sollte keine dieser Alternativen in Betracht kommen, kann nach einer Bedarfsabklärung der ZüKL-Server benutzt werden, um Daten zu teilen. Dieser Service ist hauptsächlich für interdisziplinäre Gruppen gedacht, die nicht am selben Institut / an der selben Forschungsinstitution arbeiten. Benutzer erhalten je 5GB, Forschungsgruppen je 20GB (verhandelbar). Der zur Verfügung gestellte Speicherplatz darf nicht als Backup-Dienst missbraucht werden - hierfür gibt es den Global Backup-Dienst der Informatikdienste. Einen Sonderfall stellen fertige Korpora dar, die das ZüKL archivieren kann.

Korpusabfrage

  • CQP (Corpus Query Processor) ist ein weit verbreitetes Korpusabfragetool, das Teil der IMS Open Corpus Workbench (CWB) ist. CQP wird über die Kommandozeile bedient und ist auf dem ZüKL-Server installiert. Für bequeme Abfragen über eine graphische Oberfläche, d.h. ohne Kommandozeilenkenntnisse, ist CQPweb installiert. Damit können zuvor in CQP importierte Korpora direkt über den Browser abgefragt werden. Der Zugriff auf die Korpora wird passwortgeschützt.
    Das ZüKL bietet Unterstützung und Beratung für den Import in CQP und CQPWeb. Es ist jedoch grundsätzlich die Aufgabe des jeweiligen Projekts, Korpora so vorzubereiten, dass sie direkt importiert werden können. Das Import-Format ist dabei sehr einfach - benötigt wird vertikalisierter Text.
    Eine Demo von CQPWeb mit Korpusbeispielen finden Sie hier. Benutzername und Passwort für den Gastzugang sind "guest".
  • ANNIS3 (ANNotation of Information Structure) ist ein komplexes, browserbasiertes Tool zur Visualisierung und Abfrage von Korpora mit multiplen Annotationsebenen, das im SFB Informationsstruktur entwickelt wurde. ANNIS setzt Daten im PAULA-Format voraus, einem Meta-Standard, der mit zahlreichen XML-Annotationsformaten (z.B. ELAN, EXMARaLDA, MMAX) kompatibel ist.
    Das ZüKL hat ANNIS installiert und bietet Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Korpora bequem über den Browser abfragen zu können. Grundsätzlich ist es Sache des jeweiligen Projekts, die Korpora so vorzubereiten, dass sie direkt in ANNIS importiert werden können. Das ZüKL bietet aber Beratung und Unterstützung.
    Hier finden Sie ein Demo-Korpus. Benutzername und Passwort für den Gastzugang sind "guest".

Weitere Applikationen können auf Anfrage installiert werden, bitte kontaktieren Sie die technische Koordination. Die technische Koordination - bei ressourcenintensiven Applikationen in Absprache mit dem Leitungsausschuss - wird jeweils entscheiden, ob etwas installiert wird.

Siehe auch diese Seite für unsere Richtlinien zur Archivierung von Korpora auf dem ZüKL-Server.

Korpusannotation

WebAnno ist ein browserbasiertes Tool, um Korpora zu annotieren. Es kann mit verschiedenen Annotationsebenen gearbeitet werden, um z.B. morphologische, syntaktische und semantische Information zu annotieren. Das ZüKL hat WebAnno installiert und bietet Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Korpora über den Browser annotieren zu können. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der technischen Koordination.

Auf Anfrage können auch andere Applikationen installiert werden, z.B. das brat rapid annotation tool (brat). Es kann online ausprobiertwerden. Weitere Applikationen können auf Anfrage installiert werden, bitte kontaktieren Sie die technische Koordination. Die technische Koordination - bei ressourcenintensiven Applikationen in Absprache mit dem Leitungsausschuss - wird jeweils entscheiden, ob etwas installiert wird.

Datenbanken

  • MySQL und PostgreSQL sind Datenbankmanagementsysteme, die auf der Datenbanksprache SQL basieren. Beide sind weit verbreitet und kostenfrei, da Open Source. MySQL und PostgreSQL sind auf dem ZüKL-Server installiert und können bei Bedarf und nach Abklärung benutzt werden. Falls immer möglich sollten jedoch die Datenbank-Dienstleistungen der Informatikdienste genutzt werden.
  • FileMaker ist ein viel genutztes kommerzielles Datenbankmanagementsystem, das vor allem den Vorteil einer intuitiven Benutzeroberfläche bietet, über die Daten einfach eingegeben und angezeigt werden können. FileMaker-Datenbanken lassen sich über "Instant Web Publishing" sehr einfach für andere Benutzer (auch ausserhalb der Uni) zugänglich und sogar editierbar machen. Aus diesem Grund ist auf dem ZüKL-Server Filemaker Server Advanced für Sie installiert. Der Zugriff beim Instant Web Publishing erfolgt über den Browser, d.h. die anderen Benutzer müssen selbst die FileMaker-Software nicht besitzen.

Weitere Anwendungen

  • R ist eine Skriptsprache, die insbesondere für die Transformation, Analyse und Visualisierung von quantitativen Daten geeignet ist und die flexiblere Anwendungen als die meisten Statistikpakete erlaubt. R ist auf dem ZüKL-Server installiert. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des R Project.
  • iLex ist ein Tool für die Gebärdensprachlexikographie und -korpusanalyse, das an der Uni Hamburg entwickelt wird.